Hier sehen Sie die Meinung unserer Fraktion im Rat der Stadt Trier
Quelle: https://www.trier.de/rathaus-buerger-in/aktuelles/rathaus-zeitung/allgemeine-infos/

Rathauszeitung vom 25./26. März 2025:

Das falsche Signal zur falschen Zeit!

In der jüngsten Sitzung des Trierer Stadtrates am 12.03.2025 stand ein kontroverses Thema auf der Tagesordnung:

Die Gehaltserhöhung für den Dezernenten Dr. Thilo Becker, konkret eine Höherstufung von der Besoldungsgruppe B3 in B4. Während Datenschutz und Persönlichkeitsrechte normalerweise gegen eine öffentliche Diskussion individueller Gehaltsmaßnahmen sprechen, ist dies bei Wahlbeamten anders geregelt. Der Stadtrat entscheidet hier in öffentlicher Sitzung, was in den letzten Wochen auch zu einigen Diskussionen in den sozialen Medien geführt hat. Umso wichtiger ist hier ein sachlicher, objektiver und verantwortungsvoller Umgang mit diesem Thema.

Es wurde argumentiert, dass es in der Vergangenheit in vergleichbaren Fällen schon immer so üblich war in Trier, nach zwei Jahren Amtszeit das Gehalt so deutlich zu erhöhen. Jedoch gibt es nach der Kommunal-Besoldungsordnung Rheinland-Pfalz keinerlei Rechtsanspruch auf eine Umgruppierung in die Besoldungsgruppe B4 und keinerlei Automatismus. Diese Stelle könnte auch weiterhin unverändert in B3 eingestuft bleiben; es handelt sich also demnach um eine rein freiwillige Maßnahme.

Unsere Fraktion hat gegen diese Gehaltserhöhung gestimmt, da sie in der aktuellen wirtschaftlichen Lage unangebracht ist. Die Stadt Trier verzeichnete 2024 ein Defizit in Höhe von 40 Mio. EUR und für 2025 wird erneut ein Defizit von bis zu 45 Mio. EUR erwartet. Angesichts gestiegener Lebenshaltungskosten, Mieten und Energiekosten ist es den Menschen in Trier nicht vermittelbar, warum eine solche Höhergruppierung ohne driftigen Grund einfach durchgewunken werden soll. Dagegen hätte eine freiwillige Gehaltserhöhung aus Leistungsgründen vielleicht noch gerechtfertigt werden können, wenn seit dem Amtsantritt vor zwei Jahren besonders herausragende Leistungen erbracht worden wären.

Dies konnten wir allerdings auch bei objektiver und wohlwollender Betrachtung nicht erkennen. Daher war die Ablehnung der Vorlage aus unserer Sicht zwingend.

Als FREIE WÄHLER-Fraktion werden wir uns auch in Zukunft für eine nachvollziehbare und verantwortungsvolle Verwendung öffentlicher Gelder einsetzen.

FREIE WÄHLER-Fraktion

Rathauszeitung vom 11./12. März 2025:

Sachstand “Evaluierung Innenstadtkonzept“ ?

In der Stadtratssitzung am 17. September 2024 stellte die FREIE WÄHLER Fraktion Anträge zur Ausweitung der Zufahrtszeiten zur Fußgängerzone und zur kürzlichen Erweiterung der Fußgängerzone in der Germanstraße und Pfützenstraße. Diese Erweiterung sollte rückgängig gemacht werden und die weggefallenen 27 Parkplätze wieder hergestellt werden. Beide Anträge wurden abgelehnt. Stattdessen beschloss die Mehrheit des Stadtrates auf Grundlage eines Antrags der Fraktionen von CDU, Grünen und FDP, eine „Evaluierung“ der „Neuregelung der Zufahrtszeiten und -möglichkeiten zur Fußgängerzone im Rahmen des urbanen Sicherheitskonzeptes“ sowie eine Evaluierung der “kürzlich erfolgten Erweiterung der Fußgängerzone“ in den beiden genannten Straßen.

Seitdem sind knapp sechs Monate vergangen, und es fehlt an Informationen über den Fortschritt dieser Evaluierungen. Dies hat unter einigen der Anwohner und Gewerbetreibenden, die von den Regelungen unmittelbar betroffen sind, zu erheblichen Bedenken und Fragen geführt. Unsere Fraktion hat diese Situation zum Anlass genommen, in der kommenden Stadtratssitzung eine Anfrage zu stellen, um mehr Transparenz über den aktuellen Stand der Dinge herzustellen. Unsere Anfrage zielt darauf ab, zu klären, ob mit der Evaluation bereits begonnen wurde. Weiterhin ist es von großer Bedeutung zu erfahren, wann mit einem Abschluss der Evaluation gerechnet wird und wann die Ergebnisse dem Stadtrat und der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Wie läuft diese Evaluierung ab und werden neben Vertretern der betroffenen Anwohner auch weitere Akteure wie Kammern und Wirtschaftsverbände in das Verfahren eingebunden? Und vor allem: welche spezifischen Kriterien werden überhaupt betrachtet und wer legt diese fest? Und wie wird anschließend mit dem Ergebnis umgegangen?

Die FREIE WÄHLER Fraktion fordert an dieser Stelle mehr Transparenz und Bürgernähe. Nur durch einen offenen Dialog und eine direkte Beteiligung der Betroffenen wird das Innenstadtkonzept auch langfristig auf breite Akzeptanz stoßen. Wir werden uns daher auch zukünftig für bürgernahe und sinnvolle Lösungen einsetzen und dafür, dass bei so wichtigen Entscheidungen der gesunde Menschenverstand Vorrang hat vor ideologischen Motiven.

Daniel Klingelmeier

Fraktionsvorsitzender

Rathauszeitung vom 25./26. Februar 2025:

Endgültiges Aus für die Verpackungssteuer!

In der nächsten Sitzu./ng des Stadtrates am 12. März 2025 steht ein wichtiges Thema zur Debatte: die mögliche Einführung einer Verpackungssteuer. Die. Fese neue Steuer, die bereits 2019 beschlossen wurde, könnte nun Realität werden. Doch nicht alle stehen hinter diesem Plan. Die FREIE WÄHLER-Fraktion setzt sich für einen sofortigen und dauerhaften Stopp dieser Pläne ein und fordert die komplette Aufhebung des Beschlusses. Unsere Stadt braucht keine neuen Steuern und Abgaben, die sowohl Verbraucher als auch Unternehmen zusätzlich belasten. Seit dem Beschluss aus dem Jahr 2019 hat sich die wirtschaftliche Lage stark verändert. Gewerbetreibende kämpfen aufgrund der Nachwirkungen der Corona-Pandemie, steigender Löhne und Gehälter sowie erhöhter Mieten und Energiekosten um ihre Existenz. Eine zusätzliche Steuer und noch mehr Bürokratie würden diese Probleme nur verschärfen.

Es ist bemerkenswert, dass die CDU Fraktion, die 2019 noch gegen die Verpackungssteuer stimmte, nun in dem Bündnis mit den Grünen lediglich eine vorübergehende Aussetzung dieser Steuer unterstützt. Diese halbherzige Maßnahme, die Steuer nur für 2 Jahre auszusetzen, ist keine Lösung. Dadurch wird das Problem lediglich aufgeschoben. Nach Ablauf der zwei Jahre könnte die Steuer dann doch eingeführt werden, was langfristig für Unsicherheit sorgt.Wir fordern stattdessen die Prüfung alternativer Konzepte zur Reduzierung von Verpackungsmüll, die effektiv sind, ohne Belastungen zu verursachen. Die Verwaltung sollte in Zusammenarbeit mit Wirtschaftsverbänden und Experten nach Lösungen suchen, die einfache Anreize zur Müllvermeidung bieten und ohne bürokratischen Aufwand umgesetzt werden können. Ein innovatives Instrument könnte z.B. auch die Ausschreibung eines Ideenwettbewerbs sein, bei dem Bürger und Unternehmen eingeladen werden, praktikable Vorschläge zur Reduzierung von Verpackungsmüll einzureichen. 

Wir stehen an einem kritischen Punkt: Anstatt mehr Steuern und mehr Bürokratie brauchen wir weniger Abgaben und eine Reduzierung der Bürokratie. Und wir brauchen schnelle und klare Entscheidungen. Eine 2-jährige Verschiebung des Problems und ein Aussitzen hilft unserer Stadt nicht weiter. Wir beantragen daher, die Pläne zur Einführung einer Verpackungssteuer endgültig zu stoppen und den Beschluss aus dem Jahr 2019 aufzuheben. Die Stadt muss zeigen, dass es möglich ist, Fehlentscheidungen aus der Vergangenheit zu korrigieren.

Daniel Klingelmeier

Fraktionsvorsitzender

Rathaus-Zeitung vom 17.12.2024




 

Rathaus-Zeitung vom 10.12.2024




 

Rathaus-Zeitung vom 03.12.2024




 

Rathaus-Zeitung vom 26.11.2024




 

Rathaus-Zeitung vom 19.11.2024




 

Rathaus-Zeitung vom 12.11.2024




 

Rathaus-Zeitung vom 05.11.2024




 

Rathaus-Zeitung vom 29.10.2024




 

Rathaus-Zeitung vom 22.10.2024




 

Rathaus-Zeitung vom 15.10.2024





 

Rathaus-Zeitung vom 08.10.2024





 

Rathaus-Zeitung vom 01.10.2024





 

Rathaus-Zeitung vom 24.09.2024





 

Rathaus-Zeitung vom 17.09.2024





 

Rathaus-Zeitung vom 10.09.2024





 

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